Auch am Arbeitsplatz gilt: Ordnung ist das halbe Leben

Herum rollende Kugelschreiber, lose Blattsammlungen oder eine Ansammlung von Kaffeetassen — Chaos in deutschen Büros. Doch ein unordentlicher Schreibtisch ist nicht nur ein unschöner Anblick, sondern mindert auch die Produktivität.


Viele verbinden Kreativität mit Chaos und daher scheint es doch nicht weiter schlimm zu sein, wenn auch der Arbeitsplatz im Chaos versinkt. Doch! Denn Studien zufolge nimmt der Ordnungsgrad eines Arbeitsplatzes Einfluss auf die Arbeitsweise. So verbringen Angestellte beispielsweise etwa zehn Prozent ihres Arbeitstages mit der ständigen Suche nach den richtigen Dokumenten oder Störendes aus dem Weg zu räumen. Doch wer ein System aus Ordnung und Sauberkeit verfolgt, profitiert in mehrfacher Hinsicht.

Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz fördern die Karriere

  • Ordnung am Arbeitsplatz hinterlässt einen guten Eindruck bei Kollegen und Kunden. Außerdem gilt Sauberkeit am Arbeitsplatz heutzutage als Visitenkarte der persönlichen Arbeitsweise.
  • Sie können Arbeitsmaterialien wie Dokumente oder Gegenstände schneller auffinden.
  • Sie werfen wichtige Dokument nicht aus Versehen weg.
  • Die Konzentrationsfähigkeit bleibt erhalten, da die Arbeit nicht durch ständige Suchaktionen unterbrochen wird.
  • Der Bewegungsspielraum auf dem Schreibtisch wird erhöht.
  • Es lässt sich eine Menge Zeit sparen.

Aber was gehört eigentlich auf den Schreibtisch und was sollte unbedingt in eine Schublade wandern?

So klappt's mit dem aufgeräumten Schreibtisch

1. Das Telefon links, den Notizblock rechts
Die wichtigste Grundregel für mehr Ordnung am Arbeitsplatz lautet: Auf den Schreibtisch gehört nur, was Sie täglich benötigen. Neben Monitor, Tastatur und Maus zählen dazu natürlich auch Stifte sowie Telefon und ein Notizblock. Denn bereits eine systematische Anordnung steigert die Produktivität: Währen das Telefon (bei Rechtshändern) links platziert ist, liegt das Schreibzeug rechts. Das hat den einfachen Grund, dass Sie sich während eines Telefonats sofort und ohne ungelenke Bewegungen Notizen machen können.

2. Unter jedem Schreibtisch ein Papierkorb
Ein Papierkorb sollte unter jedem Schreibtisch stehen. Nicht mehr benötigte Dokumente oder andere Abfälle können so direkt entsorgt werden und sammeln sich nicht unnötig auf dem Schreibtisch an.

3. Eine Ablage für Dokumente
Willkürlich auf dem Schreibtisch verteilte Papierdokumente haben gleich zwei erhebliche Nachteile: Zum einen stehlen sie wertvolle Arbeitsfläche, zum anderen ruft jeder Blick auf ein noch unbearbeitetes Dokument unnötige Stressreaktionen hervor. Der Fokus auf eine Aufgabe und die systematische Ablage von Dokumenten ist aber wichtig, um produktiv arbeiten zu können.

4. Den Schreibtisch am Ende des Tages aufräumen
Schließen Sie Ihren Arbeitstag mit einer täglichen Grundreinigung am Abend. So können Sie besser mit der Arbeit abschließen und die Freizeit in vollen Zügen genießen. Denken Sie heute schon an morgen: Wer morgens an einen aufgeräumten Arbeitsplatz kommt, kann entspannter in den Tag starten.

5. Ordnung auf dem Arbeitsplatz beinhaltet auch den PC
Vergessen Sie nicht, dass zur Ordnung am Arbeitsplatz auch Ihr PC gehört. Auch dieser muss ordentlich geführt sein, damit Ihr Arbeitsplatz nicht im Chaos versinkt.


Bildquelle: BONNINSTUDIO/Shutterstock

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Alina Giannone

Alina Giannone

Nach dem Studium der Germanistik sammelte Alina Erfahrungen im Online-Journalismus in der Berliner Start-Up-Szene. Als Autorin bei Instaffo widmet sie sich nun zahlreichen Bereichen rund um das Thema Karriere – vom Jobwechsel über den Büroalltag bis hin zu aktuellen Trends.

Schlagwörter: Arbeitsplatz, Beruf, Job, Karriere, Ordnung