Diese Startup-Methoden verhelfen auch Ihnen zum Erfolg!

Startups – also innovativ denkende und schnell wachsende Unternehmen – mischen die deutsche Wirtschaft auf und werden vor allem für junge Menschen zu immer begehrteren Arbeitgebern. Was viele nicht ahnen: Arbeitnehmer können sich durchaus etwas von der Startup-Mentalität abschauen und auf sich selbst übertragen.


Sich von alteingesessenen Sichtweisen trennen und neue Wege gehen. Innovative Ideen an den Markt bringen und diese ebenso innovativ bewerben. Steile Hierarchien abbauen und auf Augenhöhe miteinander arbeiten. Das (und noch viel mehr) ist die spannende Welt der Startups, die auch in Deutschland nun schon seit ein paar Jahren von sich Reden macht. Startups sind (junge) Unternehmen, die sich durch bestimmte Eigenschaften auszeichnen. Hierzu gehören in erster Linie Innovation und ein schnelles Wachstum. Dass sich traditionelle Unternehmen etwas von den „jungen Wilden“ abschauen können, ist mittlerweile allseits bekannt. Aber wussten Sie, dass auch Sie als Arbeitnehmer durchaus etwas von den Methoden der Startups lernen können?

Neue Wege gehen

„Das war früher schon so und so machen wir es heute auch noch.“ Sätze wie dieser fallen in Startup-Unternehmen allenfalls, wenn es darum geht, den alten Arbeitgeber möglichst glaubwürdig zu imitieren und aufs Korn zu nehmen. Hier liegt der Fokus eindeutig auf neuen Wegen und Möglichkeiten, die zwar immer mit Risiken, aber auch mit großen Chancen und Potentialen verbunden sind.

Auch Sie als Arbeitnehmer tun gut daran, gewohnte Pfade hin und wieder zu verlassen – beispielsweise bei der Jobsuche. Der große Vorteil an dieser Vorgehensweise: Sie wählen nicht den Weg, den alle gehen und müssen sich nicht permanent gegen andere behaupten. Statt in der Masse unterzugehen, stechen Sie deutlich hervor – einfach nur, weil Sie Neuland betreten und etwas gewagt haben.

Von sich Reden machen

Startups aus den unterschiedlichsten Branchen sind ein wahrer Segen für die Medien. Egal ob verrückte Geschäftsidee, prominente Investoren oder diverse New Work- Ansätze, die in der Startup-Branche endlich auch einmal praktisch umgesetzt werden – es gibt immer etwas, worüber berichtet werden kann. Das ist natürlich kein Zufall. Viele Startups haben gerade in den ersten Geschäftsjahren wenig Budget für Marketing. Um dennoch immer bekannter zu werden und die Umsätze zu erhöhen, machen sie auf geschickte Weise von sich Reden. Der Fachbegriff hierfür lautet Low Budget Marketing.

Auf welche Weise Sie als Arbeitnehmer davon profitieren? Indem Sie sich bewusst machen, dass nicht immer riesige Investitionen nötig sind, um auf sich aufmerksam zu machen. Wer etwas zu bieten hat – beispielsweise eine besondere Fachexpertise, einen großen Erfahrungsschatz oder die besonders ausgeprägte Fähigkeit, gut mit Kunden umzugehen – kann das auch zeigen. Machen Sie durch eine ausgefallene Bewerbung oder ein Statement innerhalb des Unternehmens von sich Reden und gehen Sie dadurch den nächsten Karriereschritt.

Flexibel und agil bleiben

Die Lean Startup-Methode ist weit verbreitet und wird inzwischen auch von traditionellen Unternehmen wie der Telekom umgesetzt. Das übergeordnete Ziel der Methode ist es, stets agil und flexibel – also im übertragenen Sinne „beweglich“ - zu bleiben. Auch Sie als Arbeitnehmer können von diesem Konzept profitieren.

Flexibilität ist eine weiche Fähigkeit (Soft Skill), die von immer mehr Arbeitgebern gefordert wird. Der Hintergrund: Der moderne Arbeitsmarkt befindet sich in stetiger Bewegung und verändert sich schnell. Arbeitgeber und auch -nehmer müssen sich dementsprechend häufig anpassen. Starre Denk- und Verhaltensmuster sind hierbei alles andere als hilfreich. Seien Sie – ähnlich wie Startups – stattdessen immer agil und beweglich, also bereit für Veränderungen und Anpassungen. Diese Eigenschaften können Ihrer Karriere durchaus einen kleinen Kick verleihen und Ihnen unter Umständen auch einen begehrten Job bescheren.

Den eigenen Erfolg skalierbar machen

Wer hin und wieder die Startup-Sendung „Die Höhle der Löwen“ schaut, wird durchaus schon über den Begriff Skalierbarkeit gestoßen sein. Hierunter versteht man eine besondere Eigenschaft von Startups, nämlich die Steigerung vom Umsatz ohne zusätzliche (finanzielle, personelle, zeitliche) Investitionen. Salopp formuliert: Skalierbare Startups sind Selbstläufer.

Um diese Startup-Methode auch als Arbeitnehmer einsetzen zu können, ist natürlich erst einmal etwas Vorarbeit notwendig – so ein Selbstläufer taucht schließlich nicht einfach aus dem Nichts auf. Möglichkeiten für das Skalieren des persönlichen Erfolgs sind unter anderem:

  • Anlegen einer persönlichen Homepage, auf der Sie sich als begehrenswerten Arbeitnehmer „vermarkten“
  • Anlegen eines persönlichen Blogs, auf dem Sie interessante Inhalte bereitstellen
  • intensive Pflege der persönlichen Karriere-Netzwerke
  • sich auf Netzwerk-Veranstaltungen ins Gespräch bringen

Tipp: Entscheidend ist, dass Sie nicht permanent an dem jeweiligen Projekt arbeiten müssen, sondern dieses ab einer gewissen Zeit sich selbst überlassen können.

Die Welt der Startups sendet stetig neue Impulse, die die Arbeitswelt Stück für Stück verändern. Nicht nur große, traditionelle Konzerne, sondern auch Sie als Arbeitnehmer können durchaus davon profitieren.


Bildquelle: ConnectingTheDots/Shutterstock

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Jessika Fichtel

Jessika Fichtel

Als studierte Journalistin versteht es Jessika genau, Informationen und Hintergrundwissen auf den Punkt zu präsentieren. Die Erfurterin arbeitet als freiberufliche Online-Redakteurin und hat sich auf die Bereiche Job und Karriere spezialisiert. Ihr Steckenpferd ist das Thema „digitales Arbeiten“, denn damit setzt sich die Freelancerin tagtäglich auseinander.