Privatsphäre im Büro: Wie viel Überwachung ist erlaubt?

Großunternehmen wie Lidl, Telekom und die Deutschen Bahn haben in der Vergangenheit Negativschlagzeilen mit Spitzelskandalen gemacht. Daher stellt sich immer wieder die Frage: Wie viel Überwachung ist in deutschen Büros erlaubt? Und wann hat der Arbeitnehmer ein Recht auf Privatsphäre?


Mal eben dem Freund einen Geburtstagsgruß auf die Pinnwand bei Facebook posten? Einen Arzttermin vom Arbeitstelefon aus vereinbaren oder in der Mittagspause kurz die privaten E-Mails checken? Hand aufs Herz, das hat wohl jeder von uns schon einmal gemacht. Doch was ist, wenn der Arbeitgeber anfängt, das Verhalten seiner Angestellten zu überwachen? Die Telefongespräche der Mitarbeiter aufnimmt oder sogar Kameras in den Büroräumen installiert? Hier beginnt eine gesetzliche Grauzone, die vielen deutschen Arbeitnehmern Angst macht.

Viking hat eine Studie durchgeführt, und Arbeitnehmer gefragt, wie sie zum Thema Überwachung im Büro stehen. Das Ergebnis: Die Hälfte der Befragten kann nachvollziehen, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter kontrollieren, 57,1 Prozent fühlen sich bereits von ihrem Arbeitgeber überwacht.

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Brauchen Mitarbeiter eine Überwcahung? Und wenn ja. wie viel Überwachung ist im Büro ist Ihrer Meinung nach sinnvoll? Diskutieren Sie mit!


Titelbildquelle: Mrs_ya/Shutterstock

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Alina Giannone

Alina Giannone

Nach dem Studium der Germanistik sammelte Alina Erfahrungen im Online-Journalismus in der Berliner Start-Up-Szene. Als Autorin bei Instaffo widmet sie sich nun zahlreichen Bereichen rund um das Thema Karriere – vom Jobwechsel über den Büroalltag bis hin zu aktuellen Trends.