Neue Aufträge für Freelancer: 7 wirkungsvolle Akquise-Kanäle für Freiberufler

Sie sind Freelancer und auf der Suche nach neuen Aufträgen? Dann sollten Sie sich unbedingt den nachfolgenden Beitrag durchlesen und 7 wirkungsvolle Akquise-Kanäle für Freiberufler kennenlernen.

Wer als Freelancer arbeitet, ist meist permanent auf der Suche nach neuen Auftraggebern und Projekten. Damit die Kundenakquise nicht zu anstrengend wird und zu viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es sinnvoll, sich auf die wirkungsvollsten Kanäle zu fokussieren. Welche das sind und wie Sie als Freelancer neue Aufträge an Land ziehen, verrät Ihnen dieser Beitrag.

#1 Karriere-Netzwerke

Viele Freelancer unterschätzen das Potential, das in den Karrierenetzwerken XING und LinkedIn steckt. Hier können Sie sich nicht nur als Experte auf Ihrem Gebiet präsentieren, sondern auch aktiv auf die Suche nach neuen Kunden gehen.

Die Akquise über Karrierenetzwerke funktioniert auf verschiedenen Wegen. Sie können beispielsweise:

#2 Networking-Events

Beim analogen Netzwerken sollte die Suche nach neuen Auftraggebern nie im Vordergrund stehen. Wer sich auf Meetups, Konferenzen, Barcamps, Stammtischen und anderen Veranstaltungen nur verkaufen will, wird schnell auffliegen und ins Abseits befördert.

Um Networking-Events dennoch zu einem wirkungsvollen Akquise-Kanal zu machen, sollten Sie einfach Sie selbst und offen für neue Kontakte sein. Kommen Sie mit anderen Teilnehmern ins Gespräch und erwähnen Sie an geeigneten Stellen, dass Sie als Freelancer im Bereich XY tätig sind. Falls Ihr Gegenüber Interesse an einer Visitenkarte hat, sollten Sie diese immer griffbereit haben.

Tipp: Um einen möglichst souveränen Eindruck zu erwecken, sollten Sie sich schon vor der Veranstaltung auf die Frage „Was machen Sie beruflich?“ zurechtlegen. Oftmals entscheidet schon der erste Eindruck darüber, ob Sie als Auftragnehmer in Frage kommen oder nicht.

#3 Twitter und Facebook

Neben den Karrierenetzwerken eignen sich auch andere soziale Medien wie beispielsweise Facebook und insbesondere Twitter als Akquise-Kanal für Freelancer. Anders als auf XING und LinkedIn wird man hier zwar nicht aktiv nach Ihnen und Ihren Fähigkeiten suchen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie einem potentiellen Auftraggeber nicht doch ins Auge springen können.

Freelancer, die soziale Medien für die Kundengewinnung nutzen, sollten hierbei immer die eigene Positionierung im Hinterkopf behalten. Oder mit anderen Worten: Überlegen Sie sich eine Strategie, mit der Sie sich von der Konkurrenz abheben und im Gedächtnis bleiben.

Tipp: Auf Facebook gibt es zahlreiche (allgemeine und branchenspezifische) Freelancer-Gruppen, in denen regelmäßig Aufträge vergeben werden. Es lohnt sich also, in einigen davon Mitglied zu werden.

#4 Ein eigener Blog, Podcast oder YouTube-Kanal

Viele Freelancer können bestätigen, dass Content Marketing ihr Schlüssel zu neuen Aufträgen ist. Egal ob ein eigener Blog, ein Podcast oder YouTube-Kanal – wer es schafft, sein Können und seine Fachexpertise überzeugend zu präsentieren, spricht damit nicht nur Leser und Zuhörer an, sondern auch potentielle Kunden.

Das große Ziel beim Content Marketing für Freelancer ist es, sich durch entsprechende Inhalte als Experte auf einem bestimmten Gebiet zu positionieren. Ist Ihnen das gelungen, dauert es meistens nicht lang, bis die ersten Anfragen in Ihr Email-Postfach flattern.

#5 Empfehlungen

Dieser Akquise-Kanal lässt Freelancer-Herzen garantiert höher schlagen, denn er ist unter gewissen Umständen nicht nur einfach, sondern auch zeitsparend – und darum extrem effizient. Bei den „gewissen Umständen“ handelt es sich konkret um Ihre Qualität als spezialisierter Dienstleister. Die Formel ist ganz einfach: Wer als Freelancer gute Arbeit leistet, hat zufriedene Kunden, die ihn wiederum an andere weiterempfehlen. Um von dieser Form der Kundengewinnung zu profitieren, müssen Sie auf einem gleichbleibend hohen Niveau tätig sein und dürfen sich keine (oder kaum) Fehltritte erlauben.

#6 Karriere-Portale und Lebenslaufdatenbanken

Wenn Sie gerade nicht aktiv auf der Suche nach neuen Projekten sind, allerdings nichts dagegen haben, auf passiven Wegen von Auftraggebern gefunden zu werden, sollten Sie sich den Akquisekanal Karriere-Portal beziehungsweise Lebenslaufdatenbanken einmal genauer ansehen. Anbieter wie Instaffo geben Ihnen die Möglichkeit, ein kostenloses Profil zu hinterlegen und darauf aufbauend von Kunden gefunden zu werden. Wenn Sie die Tätigkeit als Freelancer beenden und sich wieder in eine Festanstellung begeben wollen, können hierüber sogar potentielle Arbeitgeber auf Sie aufmerksam werden.

#7 Stellenausschreibungen

Manchmal kann es sinnvoll sein, auch als Selbstständiger einen Blick in die einschlägigen Jobbörsen zu werfen. Wenn Sie hier eine Stelle finden, die zu Ihrer Tätigkeit als Freelancer passt, ist es durchaus clever, das Unternehmen zu kontaktieren und zu fragen, ob es eventuell auch Interesse an einem freien Mitarbeiter hätte. In vielen Fällen bringt solch ein Angebot erhebliche Vorteile für das Unternehmen mit sich – die Aussichten auf Erfolg sind also gut.


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