Büroknigge: So verhalten Sie sich richtig am Arbeitsplatz

Was im privaten Umfeld als völlig in Ordnung gilt, kann im beruflichen Kontext schnell unangebracht sein und Sie im schlimmsten Fall den Job kosten. Doch wie verhält man sich am Arbeitsplatz richtig? Wir zeigen es Ihnen!


Mit guten Manieren geht alles besser“ sagte schon einst Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882). Und immer noch zeigt sich, wer sich zu benehmen weiß, hat bessere Karrierechancen. Doch mit welchen guten Manieren kann man im Job punkten?

Was sind gute Umgangsformen?

Damit es mit der guten Umgangsform am Arbeitsplatz klappt, sollten Sie stets folgende Aspekte beachten:

  • Höflichkeit
  • Respekt
  • Freundlichkeit
  • Zuvorkommenheit
  • Loyalität
  • Toleranz
  • Akzeptanz
  • Rücksichtnahme
  • Hilfsbereitschaft
  • Pünktlichkeit
  • Wertschätzung

Zwar sind die richtigen Umgangsformen nicht die allerwichtigste Voraussetzung für Ihre Karriere, neben Ihren fachlichen Qualifikationen können Sie jedoch mit einem guten Benehmen punkten und kritische Situationen charmant bewältigen. Kenntnisse der gelebten Umgangsformen sind zudem ein Wettbewerbsvorteil für Sie und Ihren Arbeitgeber, denn dadurch beweisen Sie, dass Sie das Unternehmen nach außen hin repräsentieren können und somit auch für Führungspositionen in Betracht gezogen werden können.

Das richtige Verhalten am Arbeitsplatz

1. Stets höflich bleiben
Ein persisches Sprichwort lautet: „Höflichkeit ist ein Kapital, das den reicher macht, der es ausgibt“. Tatsächlich bereichern sich nur wenige daran, glaubt man einer Untersuchung von Forschern der University of Florida. Diese fand heraus, dass 69 Prozent der Befragten an ihrem Arbeitsplatz herablassend behandelt werden. Die Folgen: kontraproduktive Handlungen, die sich auf die tägliche Arbeit niederschlagen.

Achten Sie deshalb darauf, stets höflich zu sein und selbst in Stresssituationen nicht ausfällig zu werden. Zugegeben, das fällt nicht immer leicht, doch eine wutverzerrte Miene und lautes Geschrei machen keinen souveränen Eindruck.

2. Distanz wahren
Nähe und Berührungen sind im beruflichen Umfeld weniger gern gesehen. Nehmen Sie besser Abstand zu Ihren Gesprächspartnern, da die meisten Menschen es als unangenehm empfinden, wenn ihnen Personen zu nahe kommen, die sie nicht gut kennen.

3. Du oder Sie?
Es ist heute längst nicht mehr so, dass sich Kollegen nur noch dann duzen, wenn sie sich schon länger kennen oder einander sympathisch finden. Stattdessen gehört das Duzen zum guten Umgangston und vor allem in jüngeren Unternehmen hat sich das „Du“ etabliert. Dennoch sollten Sie nicht zu vorschnell Duzen, denn nicht in jedem Betrieb ist auf Anhieb ersichtlich, welche Anredeform üblich ist.

4. Pünktlichkeit zahlt sich aus
Ob im Meeting, zum Mittagessen mit den Kollegen oder das Telefonat – seien Sie stets pünktlich und lassen Sie Ihren (Gesprächs-)Partner nicht warten. Das gilt als unhöflich und wirkt unprofessionell.

Ihr Arbeitsplatz ist Ihre Visitenkarte!

Herum rollende Kugelschreiber, lose Blattsammlungen oder der Stapel an Kaffeetassen – lassen Sie Ihren Arbeitsplatz nicht im Chaos versinken. Sorgen Sie stattdessen für Sauberkeit. Schließlich kann es immer wieder vorkommen, dass Kunden oder Kollegen Ihnen spontan einen Besuch abstatten. Ein unordentlicher Schreibtisch ist kein schöner Anblick.

Der internationale Büro-Knigge

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Quelle: www.blog.viking.de


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