ARD-Themenwoche: Zukunft der Arbeit

Die ARD-Themenwoche befasst sich in diesem Jahr mit der Zukunft der Arbeit. In der Zeit vom 30. Oktober bis 5. November werden viele spannende Facetten dieses Themas aufgegriffen.


Die erste ARD-Themenwoche fand im Jahr 2006 statt. Es handelt sich hierbei um ein Format, das sich nicht nur auf die ARD und die dritten Fernsehprogramme begrenzt ist, sondern auch im öffentlich-rechtlichen Hörfunk aufgegriffen wird. Jedes Jahr wird ein anderes Thema in den Fokus gerückt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. In diesem Jahr wird es um die Zukunft der Arbeit gehen – ein Thema, das uns alle angeht und deswegen besonders viel Aufmerksamkeit verdient hat.

Wie wird mein Beruf in Zukunft aussehen?

Die Digitalisierung ist im vollen Gange. Diese Information ist keine Neuigkeit. Doch was genau bedeutet das für Sie und Ihren Beruf? Wie wird sich dieser in Zukunft verändern und auf welche neuen Herausforderungen müssen Sie sich einstellen? Wird Ihr Arbeitsplatz aufgrund der voranschreitenden Robotertechnik bedroht sein? Wird er sich wandeln? Oder bleibt vielleicht alles beim Alten? Wenn es um die Zukunft der Arbeit geht, ist kaum ein Thema spannender als die Zukunft einzelner Berufsgruppen, die durch Digitalisierung und Globalisierung bestimmt wird.

Im Zuge der ARD-Themenwoche, die in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Hessischem Rundfunk, Saarländischem Rundfunk und Radio Bremen steht, werden unterschiedliche Berufe und ihre Zukunft porträtiert. Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeit eines katholischen Bischofs aus? Welche Aufgaben wird ein Bestatter in den kommenden Jahren haben? Wird es zukünftig noch Taxifahrer geben? Welche Berufe werden aussterben und welche werden neu entstehen? Diese und viele weitere spannende Fragen sollen in der Woche vom 30. Oktober bis 5. November beantwortet werden.

Die Zukunft hat längst begonnen

Wie aktuell und wichtig das Thema Zukunft der Arbeit ist, wird deutlich, wenn man sich folgendes vor Augen führt: Das, was wir als Zukunft bezeichnen, ist längst die Gegenwart. Zu dieser Erkenntnis kamen auch die Journalisten, die sich im Zuge der ARD-Themenwoche mit der Zukunft der Arbeit beschäftigt haben.

Sharing-Ökonomie, Cloudworking, Produkte aus dem 3D-Drucker – was noch immer nach Zukunftsmelodien klingt, ist längst Bestandteil unseres Alltags und als solcher auch nicht mehr wegzudenken. Das gilt auch für den Einsatz für Roboter, die immer öfter die klassische Menpower ersetzen. Der dazugehörige Begriff der Industrie 4.0 hat sich längst etabliert.

Roboter – Bereicherung oder Bedrohung der eigenen Arbeit?

Selbstverständlich wird die Thematik der Arbeitsroboter im Rahmen der ARD-Themenwoche mit besonderer Aufmerksamkeit behandelt – schließlich interessiert sie die Menschen so sehr wie keine andere. Die zentrale Frage lautet: Wird mir ein Roboter die Arbeit wegnehmen – oder wird er sie bereichern und zum Positiven verändern?

Fakt ist: Die Industrie 4.0 ist im vollen Gange und immer mehr auf dem Vormarsch. Vor allem in der Industrie kommen immer mehr Roboter zum Einsatz, die vor allem die monotonen Arbeiten des Menschen übernehmen. Dass das nicht automatisch eine Bedrohung darstellt, bestätigt folgender Ausblick: Indem die Arbeitsroboter die routinierten Aufgaben übernehmen, hat der Mensch mehr Zeit für neue, komplexe und anspruchsvollere Arbeitsbereiche. Problematisch wird es erst, wenn Arbeitsplätze komplett gestrichen werden und Menschen dadurch ihren Job verlieren. Die Gefahr der steigenden  Arbeitslosigkeit durch die Industrie 4.0 besteht und wird deswegen auch umfassend in der ARD-Themenwoche Zukunft der Arbeit behandelt.

Die Zukunft der jungen Generation

Heute schon wissen, welche Berufe morgen von Bedeutung sind und welche wahrscheinlich aussterben werden – denken wir an die junge Generation, ist es ausgesprochen wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, wie sich der Arbeitsmarkt in (naher) Zukunft verändern wird. Die ARD-Themenwoche geht nicht nur auf technische, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen in der Arbeitswelt ein und schafft somit zahlreiche Blickwinkel.

Dokumentationen, Spielfilme und mehr

Wenn Sie die ARD-Themenwochen der letzten Jahre verfolgt haben, werden Sie bereits wissen, dass das entsprechende Fernseh- und Radioprogramm abwechslungs- und facettenreich ist. Neben klassischen Dokumentationen und Reportagen wird es Ratgeber-Sendungen, Diskussionsrunden und Spielfilme geben. Abgerundet wird das Angebot durch ein umfassendes Dossier im Internet. Mit anderen Worten: Es wird für jeden das passende Sendeformat geben. Schließlich soll die ARD-Themenwoche möglichst viele Menschen ansprechen und dazu animieren, sich mit einer bestimmten Thematik auseinanderzusetzen.


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