Top 8: Die größten Fehler im Umgang mit dem Chef

Ein gutes Verhältnis zum Chef ist die halbe Miete. Doch wie viel Nettigkeit ist angebracht und ab wann wird es kritisch? Wir zeigen Ihnen die acht größten Fehler im Umgang mit dem Chef.


Ob Lästern, Bloßstellen oder zu offen und ehrlich sein — es gibt so einige Verhaltensweisen, die bei Arbeitnehmern nicht gern gesehen sind und Sie im schlimmsten Fall den Job kosten können.

Top 8: Die größten Fehler im Umgang mit dem Chef

1. Lästern
Zugegeben, über den Chef lästert jeder mal. Dumm nur, wenn er dann gerade hinter einem steht. Das kann mächtig Ärger geben. Lassen Sie sich beim Tuscheln also nicht erwischen. Noch unangenehmer wird es, wenn Sie in einer E-Mail über Ihren Vorgesetzen herziehen und im Nachhinein merken, dass auch er im Verteiler ist. Unterschätzen Sie zudem nicht die sozialen Medien. Ein Post auf Facebook, indem Sie sich über Ihren Vorgesetzten auslassen, kann weitreichende Folgen haben.

2. Bloßstellen
Der Chef hat keine Ahnung vom Thema? Was tun? Ihn auflaufen zu lassen und bloßzustellen, ist keine gute Idee. Ihr Boss fühlt sich blamiert, wenn ein Besserwisser ihn vor versammelter Mannschaft als Trottel dastehen lässt.

3. Kritisieren
Wenn Sie kritisieren, dann richtig! Selbstverständlich hat Ihr Boss nicht immer Recht, dass können Sie ihn auch durchaus wissen lassen. Allerdings: Kritik muss richtig serviert werden. Im besten Fall erkennt Ihr Vorgesetzter selbst, dass er im Unrecht ist.

4. Jammern
Kein Arbeitgeber mag Weicheier. Es ist daher nicht von Vorteil, wenn Sie Ihrem Vorgesetzten die Ohren volljammern. Ihr stetiges Gestöhne über den Aktenberg auf Ihrem Schreibtisch lässt Sie überfordert und anstrengend wirken.

5. Warten lassen
Der Kunde ist König? Schön für ihn, aber der Chef ist immer noch der Boss im Haus. Wenn er Hilfe beim Erstellen einer wichtigen Präsentation benötigt oder Probleme mit seinem PC hat, ist das wichtiger als eine Kundenanfrage. Denn wer dem Chef aus der Patsche hilft, schindet Eindruck. Lassen Sie ihn stattdessen warten, kann Ihr Vorgesetzter das sogar persönlich nehmen.

6. Offen und ehrlich sein
Ehrlich währt am längsten? Mag sein, aber Sie müssen Ihrem Chef auch nicht alles gleich auf die Nase binden. Das Gleiche gilt umgekehrt aber auch für Unehrlichkeit – so ist es beispielsweise ein tödlicher Fauxpas, sich beim Blaumachen erwischen zu lassen.

7. Zu seinen Schwächen stehen
Stellen Sie Ihre Unlust oder Unwissenheit nicht unbedingt offen zur Schau. Erzählt die Sekretärin etwa freimütig, dass sie die Telefonanlage nicht bedienen kann und die ganzen Kundenanrufe nerven, mag mancher Kollege verständnisvoll nicken. Der Vorgesetzte dürfte eher hellhörig werden, wenn diese Dinge nun mal zum Job der Sekretärin gehören.

8. Schleimen
Ja, der geborene Chef ist ein Narzisst und kann gar nicht genug Lob bekommen. Versuchen Sie aber ständig, dem Chef nach dem Mund zu reden, wirkt das schnell aufgesetzt und unsicher. Bleiben Sie authentisch und schmieren Sie Ihrem Vorgesetzten nicht unnötig Honig ums Maul.


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