Die Top 5 der nervigsten Arbeitsplatz-Situationen – und wie Sie richtig damit umgehen

Im klassischen Büro treffen meist die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Es ist klar, dass hier nicht immer Harmonie herrscht.

Egal ob im Büro oder im Coworking Space – da wo viele Menschen aufeinandertreffen, entstehen früher oder später Reibungspunkte, die nach einer gewissen Zeit auch zum offenen Konflikt werden können. Oftmals sind es nicht einmal feindselige Konfrontationen, die das Fass zum Überlaufen bringen, sondern Kleinigkeiten – so wie unsere Top 5 der nervigsten Arbeitsplatz-Situationen.

Hinweis: Was nervig ist und was am meisten nervt, hängt natürlich stark von der subjektiven Wahrnehmung des Einzelnen ab. Unsere Auflistung sollte daher keinesfalls als das ultimative Ranking verstanden werden. Wenn eine Situation fehlt, die Sie regelmäßig auf die Palme bringt, können Sie sie gern in den Kommentaren ergänzen.

Platz 5: Streit um die Raumtemperatur

Der Herbst hat längst Einzug gehalten. In den meisten Büros bedeutet das, dass nun wieder der ewige Streit um die perfekte Raumtemperatur beginnt. Jeder hat diese eine Kollegin, die ständig friert und kennt gleichzeitig jemanden im Team, dem es nicht kühl genug sein kann. Keine Frage: Die Diskussionen, wie warm oder kalt es bestenfalls im Büro sein sollte, nerven gewaltig.

Um diesen Konflikt aus der Welt zu schaffen, ist die Kompromissbereitschaft aller Beteiligter gefragt. Die frierende Kollegin kann sich beispielsweise noch eine zusätzliche Strickjacke mit ins Büro nehmen und der Mitarbeiter, dem es zu warm ist, kann regelmäßig frische Luft im Freien schnappen. Wichtig ist, dass Sie – egal, welche Außentemperaturen herrschen – regelmäßig lüften und somit für ein gutes Raumklima sorgen. Mehr Infos zum Thema „richtig durchlüften“ haben wir Ihnen in diesem Beitrag zusammengestellt.

Platz 4: unangenehme Gerüche

Zigarettenqualm, Schweiß, ein penetrantes Parfüm – unangenehme Gerüche können nicht nur gewaltig nerven, sondern auch die Konzentration stark beeinträchtigen. Vor allem Menschen, die zu Kopfschmerzen oder gar Migräne neigen, sind häufig davon betroffen.

Wenn Sie irgendein Geruch im Büro wirklich nervt und von der Arbeit abhält (hierzu gehört beispielsweise auch der Döner mit extra vielen Zwiebeln, den der Kollege am Nachbartisch gerade verspeist), ist es durchaus legitim, ein Vier-Augen-Gespräch zu führen. Diskretion ist wichtig, es kann nämlich sein, dass es dem Verursacher des Geruchs peinlich ist, darauf angesprochen zu werden. Gerade im Fall von Schweiß- oder Mundgeruch ist sehr viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Platz 3: Fehler, die nicht zugegeben werden

Der Chef bemängelt einen groben Fehler und das gesamte Team weiß, auf wessen Kappe dieser Schnitzer geht. Doch anstatt sich zu entschuldigen, duckt sich der Kollege ab und hofft, dass schnell Gras über die Sache wächst.

Diese nervige Arbeitsplatz-Situation kann grundlegend als unkollegial bezeichnet werden. Wenn Sie merken, dass sich ein Mitarbeiter zum wiederholten Mal aus der Affäre zieht, sollten Sie ihn unbedingt auf sein Verhalten ansprechen und darauf hinweisen, dass es nicht richtig ist. Bieten Sie Ihrem Kollegen gern auch ein längeres Gespräch haben, wenn Sie das Gefühl haben, dass mehr hinter seinem Verhalten steckt.

Platz 2: störende Geräusche und Gespräche

Kaum etwas nervt so sehr wie Geräusche am Arbeitsplatz. Private Gespräche, Musik, die nicht dem eigenen Geschmack entspricht, das Klacken der Tastatur, ja sogar das Kauen eines Brötchens kann die Nerven ganz schön strapazieren.

Wenn Sie die Geräuschkulisse nicht länger ertragen, sollten Sie sich zunächst einmal eine Frage stellen: Kann der nervige Störfaktor am Arbeitsplatz vermieden werden oder nicht? Während Telefonate und energisches in die Tasten hauen einfach dazu gehören, können Sie im Fall von Gesprächen und Musik ruhig ein Machtwort sprechen. In diesem Fall gilt es, auf jeden Fall sachlich zu bleiben und auf Augenhöhe zu kommunizieren. Weisen Sie den/die entsprechenden Kollegen kurz darauf hin, dass er/sie Ihre Konzentration stört/stören und bitten Sie beispielsweise höflich darum, das Gespräch in die Pause zu verlegen oder der Musik über Kopfhörer zu lauschen.

Platz 1: Lästereien

Kommen wir nun zur ungeschlagenen Nummer 1 der nervigsten Arbeitsplatz-Situationen: Mitarbeiter, die hinter vorgehaltener Hand über ihre Kollegen lästern. Kurz und knapp: Klatsch und Tratsch haben im Büro nichts zu tun. Das Verbreiten von Gerüchten und Gerede über private Angelegenheiten schädigt nicht nur massiv das Betriebsklima, sondern ist auch schlicht und ergreifend unprofessionell. Darauf darf man die Kollegen, die mal wieder lästern, ruhig direkt hinweisen. Weitere Tipps und Infos zum Thema haben wir Ihnen im Artikel Gerüchteküche Büro: Kochen Sie besser nicht mit! zusammengefasst.


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