Kreativität steigern? Dann ab unter die Dusche!

Eine Studie belegt: Duschen lässt Ideen sprudeln. Doch warum ist das so? Wir verraten es Ihnen und zeigen, was Ihnen das für Ihren Job bringt. 


Stundenlang suchen Sie nach einer Lösung für das Problem, denken in die eine Richtung, dann wieder in die andere. Doch das richtige Ergebnis liegt noch in weiter Ferne. Wenig später kommt dann die Erleuchtung. Einfach so. Unter der Dusche. Tatsächlich fördert Duschen die Kreativität – das geht aus einer Studie im Auftrag von Hansgrohe hervor.

Duschen unterstützt kreatives Denken

Demnach haben ganze 72 Prozent aller Menschen ihre besten Ideen unter der Dusche – jeder fünfte Deutsche (22 Prozent) geht sogar gezielt duschen, um auf gute Ideen zu kommen. Vor allem jüngere Menschen zwischen 18 und 29 Jahren suchen unter dem Brausekopf bewusst nach neuen Einfällen (31 Prozent).

Ruhe und Wärme lassen Ideen sprudeln

Die Ursache der vermehrten Gedankenblitze ist schnell ausgemacht: pure Entspannung. Die einsame, ruhige und gleichzeitig sehr neutrale Umgebung des Badezimmers hilft, den Gedanken freien Lauf zu lassen. Neben der Wärme des Wassers (39 Prozent) und den Geräuschen beim Duschen (32 Prozent) sorgen auch die Wasserstrahlen auf der Haut (29 Prozent) dafür, dass die Deutschen unter der Dusche so kreativ sind.

Bewusstes Abschalten macht einfallsreich

Experten raten dazu, öfter bewusst abzuschalten. Denn beim Nichtstun werden Gehirnregionen aktiviert, die beim Lösen von Aufgaben deaktiviert bleiben. Neurologen bezeichnen diesen Zustand als Default Mode, den wir nicht nur durch Duschen erleben. Tätigkeiten wie Zähneputzen oder ein längerer Spaziergang, aber auch die Phase kurz vor dem Einschlafen können uns auf gute Ideen bringen. Momente der Ruhe also.

Also, gönnen Sie sich in dieser schnelllebigen Welt bewusste Phasen der Entspannung. Im Idealfall entstehen so zündende Ideen.


Bildquelle: LarsZ/Shutterstock