Erfolgreiches Teamwork am Arbeitsplatz

Teamwork ist bei der Arbeit – genauso wie im Sport – nicht mehr wegzudenken. Damit es erfolgreich ist, ist jedoch die richtige Teamgröße entscheidend. 


Teamwork ist in vielen Unternehmen ein fester Bestandteil der Arbeitsorganisation. Beschäftigte erhalten dadurch die Möglichkeit, eigene Impulse einzubringen, um gemeinsam gesetzte Ziele zu erreichen. Jeder Einzelne des Teams steuert seinen Teil zum Erfolg bei. Damit dies möglich ist, kommt es auf die richtige Teamgröße an. Insbesondere bei zu großen Teams kann die Leistung einzelner Mitglieder stark absinken.

Effektiver in kleinen Teams arbeiten

Damit sich jedes einzelne Teammitglied in die Arbeit einbringen kann, ist die Teamgröße ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Ist das Team zu klein, sind die einzelnen Mitglieder schnell überfordert. Sie leiden unter Leistungsdruck oder müssen sogar Aufgaben übernehmen, für die sie vielleicht nicht qualifiziert sind. Auf der anderen Seite können sich Einzelne in zu großen Teams nicht einbringen oder sie nutzen die Gelegenheit, sich auszuruhen. Je mehr Mitglieder in einem Team sind, desto weniger fühlt sich das einzelne Mitglied angesprochen. Zu den weiteren negativen Faktoren zu großer Teams zählt, dass viele unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen. Um jeden Teilnehmer des Teams mit einbeziehen zu können, würde viel Zeit für die Kommunikation verloren gehen.

Mit wenigen Experten zum Erfolg

Die richtige Teamgröße besteht somit aus einem kleinen Expertenteam. Je nach Projekt kann die Anzahl sehr unterschiedlich ausfallen. Oftmals bietet es sich jedoch an, ein Team aus drei bis neun Personen zusammenzustellen. In diesen kleinen Teams lässt sich Gruppenbildung besser eindämmen und jedes Mitglied hat ausreichend Zeit, um zu Wort zu kommen. Damit sich die einzelnen Kompetenzen nicht überschneiden, sollte zu jedem Fachgebiet nur jeweils eine Person mit dabei sein. Dadurch wird Jeder gleichermaßen angesprochen und muss seinen Teil zum Erfolg beitragen.

Darauf kommt es bei kleinen Teams an:

  • Begrenzen der Teamgröße auf wenige Experten: je Fachgebiet ein Teammitglied
  • Gemischte Teams: unterschiedliche Altersklassen, Arbeitsressorts und Vorbildungen
  • Jedes Mitglied muss gleichberechtigt agieren können. Anführer können die Kreativität behindern. Jedoch kann ein außenstehender Teammanager eine gute Kommunikation untereinander fördern.

Ein Team aus Mitgliedern der gleichen Altersstruktur und des gleichen Bildungsstandes wird vermutlich besser harmonieren. Erfolgsorientiert und zielführend ist diese Harmonie in Teams jedoch nicht immer. In kleinen aber gut gemischten Teams können sich zwar schneller Spannungen aufbauen, die Mischung kann jedoch zu neuen Ergebnissen führen. Unterschiedliche Einflüsse und Meinungen werden eingebracht und können so eine neue Dynamik entfachen.


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