Morgens sind Sie am produktivsten – mit diesen Tricks starten Sie fit in den Tag

Für viele Menschen ist die besten Zeit zum Arbeiten der Morgen. Dann sind wir nämlich nicht nur ausgeruht, sondern auch besonders konzentriert. Es gibt zahlreiche Methoden und Tipps, die dabei helfen, perfekt in den Tag zu starten.


Zirka 60 Prozent der Menschen sind klassische Lerchen, besser bekannt als Morgenmenschen. Sie nutzen die erste Tageshälfte für effektives und konzentriertes Arbeiten, denn ihr Körper ist in dieser Zeit besonders leistungsstark. Einen zweiten (etwas weniger stark ausgeprägten) Höhepunkt haben sie am Nachmittag, etwa zwischen 14 und 17 Uhr. Ihr Biorhythmus ist damit perfekt an den typischen 9 to 5-Arbeitstag angepasst. Doch was, wenn Sie am Morgen einfach nicht in Fahrt kommen wollen? Dann helfen Ihnen vielleicht die nachfolgenden Tipps.

Den persönlichen Biorhythmus studieren

Um das Maximale aus Ihrer Leistung herauszuholen, ist es zu Beginn empfehlenswert, Ihren persönlichen Biorhythmus beziehungsweise Ihre „innere Uhr“ einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Achten Sie beispielsweise darauf, in welchem Zeitraum Sie besonders viel schaffen, wann Sie einen „Durchhänger“ haben und ab wann quasi gar nichts mehr funktioniert. Auch Motivations-Tiefs, häufiges Gähnen, Unruhe, übersteigerter Tatendrang, kreative Ergüsse und sogar Hungergefühl können Aufschluss über Ihren Biorhythmus geben und Ihnen behilflich sein, noch bessere Leistungen im Job zu erbringen.

Praxis-Tipp: Legen Sie eine Woche lang einen Notizblock auf Ihren Schreibtisch und notieren Sie alle Hochs und Tiefs. Wenn Sie die Beobachtungen auswerten, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit viele Parallelen erkennen und Ihren Biorhythmus besser verstehen können.

Muntermacher Wasser

Um am Morgen in Schwung zu kommen, greifen die meisten nach Kaffee, manche auch nach (koffeinhaltigem) Tee. Einer der besten Wachmacher ist jedoch nicht nur viel günstiger, sondern auch im Handumdrehen bereit zum Verzehr. Die Rede ist vom Wasser. Egal ob aus der Flasche oder Leitung – wer den Morgen mit mindestens einem großen Glas Wasser startet, tut seinem Organismus einen großen Gefallen. Wasser versorgt den menschlichen Körper mit Flüssigkeit und wichtigen Nährstoffen. Es bringt den Kreislauf in Schwung, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und verringert das Risiko, im Laufe des Tages unter Kopfschmerzen zu leiden. Damit ist es ein perfektes Element für Ihre Morgenroutine.

Praxis-Tipp: Falls Sie zu den „Wenig-Trinkern“ gehören, helfen Ihnen beispielsweise entsprechende Apps dabei, Ihren Wasserkonsum zu erhöhen und den ganzen Tag über immer wieder zum Glas oder zur Flasche zu greifen.

Bewegung am Morgen

Einer der effektivsten Tricks für einen fitten Start in den Tag ist Bewegung. Niemand verlangt von Ihnen, morgens eine Trainingseinheit für Ihre Marathon-Vorbereitung einzulegen. Oftmals genügt es, sich nicht ins Auto oder in die Bahn, sondern aufs Fahrrad zu setzen oder den Arbeitsweg zu Fuß anzutreten. Auch Yoga ist eine hervorragende Möglichkeiten, um den Organismus am Morgen in Schwung zu bringen und den Kreislauf auf sanfte Weise anzukurbeln.

Praxis-Tipp: Planen Sie einen festen Zeitraum am Morgen ein, um sportlich aktiv zu werden. Es ist nicht förderlich für Ihre Produktivität, wenn Ihr Tag schon früh im Stress „versinkt“.

E-Mails checken oder „eat the frog“?

Nicht wenige Menschen starten ihren Arbeitstag mit dem immer gleichen Ritual: Sie lesen und beantworten E-Mails und hören Nachrichten ab, die auf den Anrufbeantworter beziehungsweise die Mailbox gesprochen wurden. Ihre Intention: Dem Kunden, Kollegen etc. ein möglichst zeitnahes Feedback geben. Das ist natürlich grundlegend löblich, allerdings auch die reine Zeitverschwendung, wenn man einmal bedenkt, dass das menschliche Gehirn am Morgen am leistungsstärksten ist.

Anstatt Nachrichten zu beantworten, sollten Sie den Vormittag besser für komplexere Aufgaben nutzen – beispielsweise das Verspeisen des Frosches. Unter „eat the frog“ versteht man eine Methode des Selbstmanagements, bei der es darum geht, eine besonders lästige, umfangreiche oder herausfordernde Aufgabe als erstes zu bewältigen. Dieses Vorgehen bringt gleich mehrere Vorteile mit sich:

  • Sie können die Aufgabe am Morgen zufriedenstellend und (weitestgehend) fehlerfrei erledigen
  • Sie können sich danach viel besser auf andere Punkte konzentrieren
  • Sie sind stolz und dadurch auch motiviert

Praxis-Tipp: Falls es keinen „frog“ gibt, den Sie gleich zum Start in den Tag von Ihrer Liste streichen können, empfiehlt es sich immer, mit der größten beziehungsweise wichtigsten Aufgabe zu beginnen. So nutzen Sie Ihre morgendliche Aktivität und Kreativität am besten.


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