Stolpersteine: Worauf muss man bei der Jobsuche achten?

Sie sind bereit für den nächsten Karriereschritt und wollen dafür gern den Job wechseln? Dann sollten Sie unbedingt wissen, welche Stolpersteine auf der Jobsuche auf Sie warten werden.

Die Suche nach einem neuen Job kann mitunter ziemlich anstrengend und zeitraubend sein. Schuld daran sind verschiedene Stolpersteine, denen man nur aus dem Weg gehen kann, wenn man sie kennt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen vier der Stolpersteine bei der Jobsuche etwas genauer vorstellen – und abschließend verraten, wie Sie auch ganz ohne Suchen von Ihrem zukünftigen Arbeitgeber gefunden werden.

Zeitdruck

Zeitdruck bei der Jobsuche entsteht in der Regel immer dann, wenn Sie gekündigt wurden beziehungsweise selbst gekündigt haben und ab Datum XY unbedingt eine neue Stelle brauchen. Die Angst vor der Lücke im Lebenslauf ist häufig so groß, dass sie direkte Auswirkungen auf den Bewerbungsprozess hat. Anstatt die Suche in Ruhe anzugehen und sich auf einzelne, ausgewählte Stellen zu bewerben, neigen viele unter Zeitdruck dazu, sich auf Stellen zu bewerben, die sie eigentlich gar nicht gut finden.

Besser: Halten Sie bereits Ausschau nach einem neuen Job, während Sie sich noch in sicheren Berufsverhältnissen befinden und keine Arbeitslosigkeit befürchten müssen. Nutzen Sie außerdem die Möglichkeiten der passiven Jobsuche und des verdeckten Stellenmarktes.

Schwindendes Selbstwertgefühl

Es ist kein Geheimnis: Jede Absage, die einen im Laufe des Bewerbungsprozesses erreicht, lässt das eigene Selbstbewusstsein kleiner und kleiner werden. Motiviert bleiben, Rückschläge herunterschlucken und unermüdlich weitermachen – gar nicht mal so einfach.

Wenn Absagen Ihr Selbstwertgefühl unter Beschuss nehmen und Sie merken, dass Ihre Zuversicht abnimmt, hilft es, sich folgende Punkte vor Augen zu führen:

  • Eine Absage darf nie persönlich genommen werden – immerhin weiß der Entscheider kaum etwas über Sie
  • Auf manche Job bewerben sich hunderte, manchmal sogar tausende Menschen; dementsprechend gering sind die Chancen, die Stelle tatsächlich zu bekommen
  • Jede Absage bietet die Chance, es noch besser zu machen

Falsche Suchkriterien

Viele Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen, wissen zu Beginn gar nicht so recht, wohin die Reise gehen soll – und bewerben sich erst einmal auf jede Stelle, die halbwegs interessant klingt. Diese Herangehensweise ist natürlich keinesfalls verboten, kann aber auch den einen oder anderen Stolperstein mit sich bringen.

Unternehmen, die eine offene Stelle ausschreiben, wissen in der Regel ganz genau, wonach sie suchen. Eine Bewerbung, der den Anforderungen nur zum Teil entspricht, wird meist sofort auf den Absage-Stapel gelegt und gar nicht erst genauer beleuchtet.

Anstatt also Zeit und auch Geld für die falschen Stellenausschreibungen zu verschwenden, sollten Sie sich im Vorfeld ganz genau überlegen, wonach Sie eigentlich suchen. Hierbei heilft Ihnen die folgende Herangehensweise:

  • Umreißen Sie Ihren bisherigen Werdegang und führen Sie sich vor Augen, welche beruflichen Stationen Sie bereits absolviert haben („Wo komme ich her?“)
  • Definieren Sie im Anschluss Ihre Stärken und was Sie in Ihrer bisherigen Karriere alles gelernt haben („Was bringe ich mit?“)
  • Überlegen Sie sich, in welche Richtung Sie sich weiterentwickeln beziehungsweise welches neue Ziel Sie verfolgen wollen („Wo möchte ich hin?“)

Verbissenheit

Wenn die erlösende Zusage auf sich warten lässt, werden die meisten Bewerber auf eine besonders harte Probe gestellt. Sie versteifen sich immer mehr auf die Jobsuche und verlieren dabei jede Leichtigkeit. Die Verbissenheit nimmt mit jeder Absage zu und gipfelt irgendwann in purer Verzweiflung. Dass es in einer solchen Situation, in der häufig auch der weiter oben angesprochene Zeitdruck zum Tragen kommt, nahezu unmöglich ist, einen potentiellen Arbeitgeber von sich zu überzeugen, liegt auf der Hand.

Wenn Sie merken, dass Sie sich bei der Jobsuche mehr und mehr versteifen, ist es am sinnvollsten, eine Pause einzulegen und für ein paar Wochen zu verschnaufen. Oftmals reicht schon eine kurze Unterbrechung aus, um neue Energie und vor allem auch Zuversicht zu tanken. Wenn Sie die Jobsuche wieder aufnehmen, ist es wichtig, noch einmal von vorn zu beginnen und beispielsweise das Abschreiben völlig neu zu formulieren.

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