Was gibt Ihnen Kraft? Energiequellen erkennen und richtig einsetzen

Während der Tag mal wieder kein Ende nehmen will, merken Sie, wie Ihre Akkus immer schwächer werden und die Motivation zunehmend schwindet? Höchste Zeit für einen Energie-Kick!

Kennen Sie Ihre Kraftquellen? Zugegeben, diese Frage mag auf den einen oder die andere einen Hauch zu spirituell klingen und darum nicht jedermanns Geschmack treffen. Es lohnt sich allerdings trotzdem, darüber nachzudenken und sich auf die Suche nach einer Antwort zu machen. Denn eine Kraftquelle muss nicht zwangsläufig etwas mit Esoterik zu tun haben. Ganz oft sind es die alltäglichen, fast schon profanen Dinge im Leben, die uns einen regelrechten Energie-Schub geben und durch anstrengende Tage bringen – und das leider viel zu oft ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Ändern Sie etwas daran.

Auf der Suche nach Energiequellen

Ein gutes Buch, ein langer Spaziergang, ein ausgedehntes Vollbad, ein do it yourself-Projekt – Energiequellen haben ganz unterschiedliche Gesichter und geben sich nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Wer sie trotzdem finden will, muss allerdings nicht nur die Augen offen halten, sondern sich auch auf das konzentrieren, was er und wie er sich bei gewissen Tätigkeiten fühlt.

Natürlich kann es entspannend sein, ein Buch zu lesen – aber gibt Ihnen das auch wirklich Energie? Oder hilft es Ihnen lediglich dabei, besser in den Schlaf zu finden? Ist Gartenarbeit für Sie ein Kraft spendender Ausgleich zum Job oder doch „nur“ Mittel zum Zweck, weil Sie gern frisches Gemüse aus eigenem Anbau essen wollen?

Die Suche nach persönlichen Energiequellen kann sich schnell zu einer kleinen Herausforderung entwickeln – doch sie lohnt sich.

Energiequellen punktuell und langfristig nutzen

Denn wenn Sie Ihre Kraftspender erst einmal identifiziert haben, können Sie sie ganz gezielt in akuten Stresssituationen einsetzen und irgendwann auch in gute Gewohnheiten verwandeln. Hierzu ein Beispiel:

Immer wieder stellen Menschen, die Bewegung meist gescheut haben, fest, dass Ihnen Sport allgemein ein gutes Gefühl gibt und zusätzlich viel Energie spendet. Also beginnen Sie, nach besonders stressigen Tagen ins Fitnessstudio zu gehen oder sich aufs Fahrrad zu setzen. Läuft jedoch alles weitestgehend gut, wird der Sport wieder konsequent gemieden.

Wer allerdings langfristig von seiner Energiequelle profitieren will, sollte damit anfangen, diese fest in den Alltag zu integrieren. Sportliche Aktivität sollte demnach nicht nur in akuten Stressfällen, sondern regelmäßig stattfinden. Auf diese Weise entsteht eine Art stetiger „Energiefluss“, der Sie kontinuierlich mit Kraft und Motivation versorgt.

Praxis-Tipp: Fangen Sie mit dem punktuellen Einsatz Ihrer Energiequelle an und verwandeln Sie sie danach Schritt für Schritt in einen festen Bestandteil Ihres Alltags.

Vorsicht vor Energieräubern

Wenn wir über Energiequellen reden, dann muss an dieser Stelle auch auf Energieräuber hingewiesen werden. Hierbei handelt es sich um Dinge und Aktivitäten in Ihrem alltäglichen Leben, die Ihnen Kraft nehmen anstatt zu geben. Typische Beispiele für Energieräuber sind:

  • übermäßiger Social Media-Konsum
  • (zu viel) Fernsehen
  • Unordnung
  • Streitereien und (schwelende) Konflikte

Wie bei den Energiequellen gilt auch hier: Achten Sie auf Ihr Empfinden und bestimmen Sie dadurch, ob Ihnen eine Tätigkeit, eine Situation oder ein Gegenstand gut tut oder nicht. Wer seine Energieräuber kennt, kann ihnen bewusst aus dem Weg gehen und sich stattdessen noch mehr auf seine Energiequellen konzentrieren. Ihre Akkus werden es Ihnen danken.


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